Sportler-Eisen

ein wichtiges Leistungsmerkmal

Sportliche Leistung benötigt sehr viel Eisen


Eisenmangel bei Sportlern
 

Durch einen Eisenmangel können Sportler unter einer verminderten Leistungsfähigkeit und einer verlängerten Erholungszeit leiden. Der Eisenmangel bei Sportlern entsteht vor allem durch den vermehrten Eisenverbrauch zur Energiegewinnung, zur Myoglobinbildung (Muskelaufbau) und zur Blutbildung. Für die Leistungssteigerung wurde in den letzten Jahren von Sportlern immer häufiger zu unerlaubten Dopingmitteln gegriffen.

Sportler benötigen mehr Eisen als andere Menschen. Das Eisen wird für den Muskelaufbau und für die Energiegewinnung benötig.

Bekannt geworden ist das EPO (Erythropoietin), dass  normalerweise in der Niere gebildet wird und im Knochenmark  die Blutbildung anregt. Besteht ein Eisenmangel kann das natürliche Erythropoietin seine Funktion der Blutbildung nicht mehr erfüllen. Der Körper versucht nun vermehrt Erythropoeitin zu bilden, obwohl eigentlich ein Eisenmangel besteht.

Es kann also bei Sportlern, insbesondere bei Leistungssportlern, notwendig sein, fehlendes Eisen zu substituieren, um die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Ist genügend Eisen vorhanden, reicht das körpereigene Erythropoeitin zur optimalen Blutbildung aus. Sportler sollten regelmäßig ihre Speichereisen-Werte kontrollieren lassen. Im Gegensatz zum EPO-Doping ist die Eisensubstitution bei Sportlern eine medizinisch sinnvolle Behandlung, die im Körper einen Mangelzustand ausgleicht.

© Dr. med. Silke Engelder 2015